Familienurlaub & Reisen mit Kindern in Hamburg

Die nach Berlin zweitgrößte Stadt in Deutschland wird von ihren aktuell gut 1,8 Millionen Einwohnern nicht von ungefähr gerne und häufig liebevoll „Meine Perle“ genannt. Denn die Hansestadt Hamburg an der Elbe ist schon seit Jahrhunderten eine überregional wie international bedeutende Kultur- und Wirtschaftsmetropole und bietet seinen Bewohnern mit der maritimen Lage ein Höchstmaß an Lebensqualität mit vielen Freizeitmöglichkeiten.

Im Folgenden haben wir für euch die besten Ideen für Reisen mit Kindern nach Hamburg übersichtlich nach verschiedenen Themen zusammengestellt.

 

Inhaltsverzeichnis

Unterkunftssuche

Spannende Großstädte in Deutschland

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Wohin soll die Reise gehen – Hamburg als Reiseziel für den nächsten Familienurlaub

Die Lage an der Alster und Elbe sowie unweit der Nordsee hat Hamburg bereits früh zu einer der wichtigsten Handelsstädte in Norddeutschland gemacht. Der heute über 7.000 Hektar große Hamburger Hafen wird schon seit dem späten 12. Jahrhundert genutzt und ist der größte seiner Art in Deutschland sowie der drittgrößte in Europa.

Die intensiven und regelmäßigen Verbindungen mit zahlreichen Ländern haben in Hamburg im Laufe der Zeit für eine liberale, weltoffene, kosmopolitische und multikulturelle Atmosphäre gesorgt. Fast ein Drittel der Bevölkerung besitzt Migrationshintergrund und hat speziell einige der zentral gelegenen Stadtteile wie etwa Altona, Neustadt („Portugiesenviertel“), St. Georg, St. Pauli, Veddel und Wilhelmsburg nachhaltig geprägt.

Was ihr in eurem Urlaub 2020 in Hamburg und dessen sieben Bezirken mit 104 Stadtteilen wo und wann genau am besten unternehmen könnt, dazu zeigen wir euch in den folgenden Absätzen ein paar hoffentlich hilfreiche Tipps und Anregungen. Im Vordergrund stehen hierbei natürlich empfehlenswerte Aktivitäten besonders für Familien mit Kindern, für die es in ganz Hamburg vielseitige Angebote und Möglichkeiten gibt.

 

Altona: Die stolze ehemalige Nachbarstadt, über die einst die Dänen herrschten

Der westlichste Bezirk Hamburgs war bis 1938 eine eigenständige Stadt und gehörte von 1640 bis 1864 über zwei Jahrhunderte zum Königreich Dänemark. Altona versteht sich seit jeher als „offene Stadt“, in der politisch und religiös Verfolgte Zuflucht und Heimat fanden.

Hamburgs schöne Schwester“ billigte größere geistige und wirtschaftliche Freiheiten zu als der mächtige Nachbar, von dem man sich auch gerne leicht spöttisch distanzierte.

Die sezessionistische Initiative „Altonaer Freiheit“, die mit ihrer Forderung „Altona muss zurück an Dänemark“ auch international Bekanntheit erlangte, ist jedoch tendenziell als satirisch einzustufen. Mit dem weltberühmten Fischmarkt, dem über 200 Hektar großen Altonaer Volkspark und dem Elbstrand im wohlhabenden Viertel Blankenese verfügt Altona über einige der bekanntesten und beliebtesten Hamburger Sehenswürdigkeiten.

 

Hamburg-Mitte: das laut, deutlich & stetig schlagende Herz der Hansestadt

Gut 300.000 Einwohner in 19 Stadtteilen auf gut 142 km² Fläche zählt der historische Kern Hamburgs. In lebendigen und geschäftigen Vierteln wie HafenCity, Hamburg-Altstadt und Neustadt sowie St. Georg und St. Pauli gibt es für Besucher jeglichen Alters viel zu sehen und zu entdecken.

Im jüngsten, offiziell erst 2008 gegründeten Stadtteil HafenCity liegen die schon von Weitem sichtbare „Elbphilharmonie“, das sehenswerte „Internationale Maritime Museum Hamburg“ und der einst weltweit größte Lagerkomplex Speicherstadt mit dem „Miniatur Wunderland“ samt der größten Modelleisenbahnanlage der Welt.

Der nur 1,2 km² große Stadtteil Hamburg-Altstadt beherbergt lediglich ca. 2.300 Einwohner, dafür aber so interessante Attraktionen wie die fast 50 Hektar große Parkanlage Planten un Blomen („Pflanzen und Blumen“), den Rathausmarkt mit häufigen Großveranstaltungen und die Einkaufsmeile Mönckebergstraße („Mö“) mit zahlreichen Geschäften. Bummeln und shoppen könnt ihr auch gut am Jungfernstieg an der Binnenalster in der Neustadt.

In St. Georg befinden sich mit dem Haupt- und Busbahnhof (ZOB) am Steintorplatz zwei wichtige Verkehrsknotenpunkte. St. Pauli steht für die „sündige Meile“ Reeperbahn und den mittlerweile global von vielen Fans heiß und innig geliebten Sportverein FC St. Pauli.

 

Bezirk Bergedorf: die grüne & angenehm ruhige Oase ganz im Südosten

Gänzlich anders als die dicht bebaute und fast rund um die Uhr recht hektische Alt- und Innenstadt präsentiert sich hingegen der fast 155 km² große Bezirk Bergedorf mit aktuell gut 129.000 Einwohnern in 14 Stadtteilen. Hier findet ihr die meisten und größten Acker- und Grünflächen in Hamburg.

Für schöne Spaziergänge und Wanderungen mit der Familie bieten sich die Naturschutzgebiete Boberger Niederung, die Reit- und Kirchwerder Wiesen sowie Borghorster Elblandschaft, Kiebitzbrack und Zollenspieker an.

Beeindruckend und sehenswert sind auch die Vier- und Marschlande als das mit über 13.000 Hektar Fläche größte Blumen- und Gemüseanbaugebiet Deutschlands. Einen Besuch samstags oder sonntags lohnen auch die Hamburger Sternwarte mit dem Planetenpfad an der August-Bebel-Straße und das Freilichtmuseum Rieck Haus am Curslacker Deich.

 

Bezirk Wandsbek: Hochhäuser, Fachwerkbauten, eine Burg & viel grüne Natur

Ähnlich grün, aber auch vielerorts sehr urban zeigt sich der bevölkerungsreichste Bezirk Hamburgs im Nordosten. Architektonisch wie auch landschaftlich herrscht in Wandsbek generell großer Facettenreichtum.

Von weitläufigen Grünflächen und Gewässern in den sog. „Walddörfern“ Bergstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt sowie Volksdorf und Wohldorf-Ohlstedt an der Stadtgrenze bis hin zu Großsiedlungen mit mehrstöckigen Gebäuden wie Tegelsbarg in Hummelsbüttel, Steilshoop sowie Meiendorf, Hohenhorst und Großlohe in Rahlstedt ist stilistisch alles vorhanden.

Sehenswürdigkeiten sind Hamburgs einzige Burg, das sog. „Alsterschlösschen“ Burg Henneberg von 1887 in Poppenbüttel, das Museumsdorf in Volksdorf mit schönen alten Fachwerkhäusern sowie die Naturschutzgebiete Timmermoor, Duvenstedter Brook und Wohldorfer Wald.

 

Bezirk Harburg: Wanderwege über niedrige Berge & ein Wildpark vor der Tür

Genau wie Altona im Hamburger Zentrum war auch Harburg im Südwesten bis 1938 eine eigenständige Stadt. Heute leben hier gut 150.000 Einwohner auf etwas über 125 km² Fläche. Trotz der vielen Industriegebiete und ausgedehnten Hafenanlagen bietet der Bezirk auch viele schöne Parks, Grünanlagen und Naturschutzgebiete.

So verlaufen über den bis zu maximal 155 Meter hohen Höhenzug der Harburger Berge gut ausgeschilderte Wanderwege und der Radfernweg Hamburg–Bremen.

Entspannt flanieren könnt ihr auf dem alten Harburger Friedhof an der Bremer und Baererstraße. Ein bei Familien mit noch jüngeren Kindern beliebtes und häufig besuchtes Ausflugsziel ist der 50 Hektar große Wildpark Schwarze Berge in der niedersächsischen Gemeinde Rosengarten unmittelbar hinter der Hamburger Stadtgrenze.

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Beste Reisezeit für den Familienurlaub in Hamburg

Das berühmt-berüchtigte Hamburger „Schmuddelwetter“ mit viel Regen, Wind und eher kühlen Temperaturen ist bei genauem Hinsehen weitaus besser als sein schlechter Ruf. Zwar sind Niesel- oder Sprühregen speziell im Herbst und Winter tatsächlich recht häufig, im Hochsommer wird es mit bis zu 30 °C aber auch richtig heiß.

Durch den maritimen Einfluss der nahen Nordsee ist es aber auch zwischen Dezember und März relativ mild, Eis, Frost und Schnee sind somit eher selten. Als Faustregel gilt, dass es im Jahresverlauf im Südosten der Stadt weitaus weniger Niederschläge gibt als im Nordosten.

 

Frühjahr in Hamburg

Sollte es zwischen März und Mai doch einmal länger anhaltend zu Regen kommen, hält die daran gewöhnte Stadt für ihre Besucher zahlreiche spannende Angebote im Trockenen parat. So könnt ihr etwa an einer informativen Stadtrundfahrt mit den gut sichtbaren roten Doppeldeckerbussen teilnehmen, die an jeder der 28 Haltestellen beliebig begonnen und unterbrochen werden kann.

Ein guter Tipp für einen familiären Urlaub in Hamburg bei eher nasser Witterung ist auch der regelmäßige Kinderflohmarkt im Kulturzentrum „FABRIK“ an der Barnerstraße in Ottensen (Bezirk Altona).

 

Sommerurlaub in Hamburg

Von Juni bis September herrscht Sommerfrische in Hamburg. Bei vielen gut besuchten Festivals, Volksfesten und Straßenfesten treffen sich Einheimische und Besucher. Jährlich bis zu 600.000 Gäste zählt das Stadtteil-Kulturfest „altonale“ im Mai und Juni in Altona.

Immer im Juni steigt seit 2011 das zwei- bis dreitägige kostenlose Open Air für Familien, das „Holsten Brauereifest“ an der Holstenstraße in Altona-Nord. Publikumsmagneten sind auch der „Sommerdom“ Ende Juli/Ende August auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli und das „Alstervergnügen“ Ende August/Anfang September an der Binnenalster.

 

Herbstliche Tage in Hamburg mit der ganzen Familie verbringen

Zwischen September und Dezember sind das „Reeperbahn Festival“ im September, das Filmfest Hamburg im September/Oktober sowie der Winterdom im November/Dezember und die Weihnachtsmärkte in der Spitaler Straße, auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz, Rathausmarkt, Gänsemarkt und am Jungfernstieg gut besucht.

 

Winterurlaub in der Hansestadt Hamburg

Zwischen Januar und März ist das „Alstereisvergnügen“ auf der Außenalster ein großes Volksfest, für welches die mittlere Eisdicke auf dem Fluss jedoch mindestens 20 cm dick sein muss, um die ca. 150 Buden zuverlässig zu tragen. Im Januar 2019 fand in Hamburg auch das bei Jung und Alt populäre internationale Genre-Filmfestival „Fantasy Filmfest“ statt.

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Ausflugsziele: Urlaub in Hamburg für jeden Geschmack

Was ihr bei Reisen mit Kindern nach Hamburg sonst noch alles entdecken und erleben könnt, zeigen wir euch hier nach thematischen Schwerpunkten und jeweiligen Vorlieben übersichtlich gegliedert.

 

Sportlich & aktiv

Hamburg besitzt nicht zuletzt auch als Sportstadt einen ausgezeichneten Ruf. Das ganze Jahr über finden renommierte Sportveranstaltungen statt und auch für den Breitensport gibt es unzählige Angebote.

Der Hamburgmarathon im April, der Hamburgtriathlon im Juli und das Radsport-Eintagesrennen „Cyclassics Hamburg“ über 250 Kilometer im Juli, August oder September sind Höhepunkte im sportlichen Kalender der Stadt.

 

Strände, Seen & Wanderungen

Der meistbesuchte Sandstrand in Hamburg ist der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Hafenfähren sowie zu Fuß oder mit dem Rad erreichbare Elbstrand in den westlich gelegenen Stadtteilen Övelgönne (Othmarschen), Blankenese und Rissen.

Eine auch gut mit schon etwas älteren Kindern zu bewältigende Wanderung verläuft über 23 Kilometer auf dem Elbuferwanderweg vom Zusammenfluss von Alster und Elbe bis nach Wedel im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Die schönsten Badeseen sind der Allermöher See und der See Hinterm Horn in Bergedorf, der Hohendeicher See in Ochsenwerder sowie der Öjendorfer See in Billstedt.

 

Entspannung & Wellness

Moderne und großzügige Wellnesstempel in Hamburg sind die „Bartholomäus-Therme“ an der Bartholomäusstraße in Barmbek, das „Holthusenbad“ an der Goernestraße in Eppendorf sowie das „MidSommerland“ am Weidenstieg in Wilstorf und das „Festland“ in der Holstenstraße in Altona.

 

Zoos & Tierparks für die ganze Familie

Im gut 25 Hektar großen Tierpark Hagenbeck an der Lokstedter Grenzstraße im Stadtteil Stellingen könnt ihr aktuell knapp 1.900 Tiere aus ca. 500 Arten besichtigen. Deutlich kleiner, aber ebenso sehenswert sind der Hirschpark an der Elbchaussee in Nienstedten, der Kinderbauernhof Kirchdorf am Stübenhofer Weg in Wilhelmsburg und das Wildgehege Klövensteen am Sandmoorweg in Rissen.

 

Museen für neugierige Kinder & Eltern

Drei für Besuche mit der ganzen Familie gut geeignete Museen in Hamburg sind das „KinderKunstMuseum“ an der Bovestraße in Wandsbek, das „KL!CK Kindermuseum Hamburg“ am Achtern Born in Altona und das Miniatur Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt.

 

Events & Konzerte

Alljährlich Anfang Mai ist der Hamburger Hafengeburtstag mit über einer Million Besuchern eines der größten Events in der Hansestadt. Deutlich überschaubarer, aber dadurch auch gut für den Besuch mit Kindern geeignet, sind außerdem das für Besucher kostenlose Musikfestival „Wutzrock“ am Eichbaumsee in Bergedorf im August und das Musik- und Kunstfestival „MS Dockville“ am Reiherstieg in Wilhelmsburg ebenfalls im August.

 

Kulinarische Highlights in Hamburg

Typische Gerichte der Hamburger Küche sind zum Beispiel Aalsuppe mit Backobst, Birnen, Bohnen und Speck sowie „Pannfisch“ mit Kartoffeln und Senfsoße. Eine köstliche lokale Spezialität ist auch die Scholle nach Finkenwerder Art mit Speck, Zwiebeln und Krabbenfleisch von Nordseegarnelen.

Kinder lieben meist die süßen „Franzbrötchen“ aus Plunderteig mit Zucker und Zimt sowie den sog. „Hamburger Speck“ aus Zuckerschaum in den Landesfarben Rot und Weiß.

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Unterkünfte in Hamburg

Familienfreundliche Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es im gesamten Stadtgebiet. Solltet ihr euren Familienurlaub 2020 in Hamburg allerdings rund um den Hafengeburtstag oder eines der anderen gut besuchten Volksfeste planen, empfiehlt sich wegen der saisonal großen Nachfrage eine möglichst rechtzeitige Reservierung und Buchung der Hotels oder Ferienwohnungen.

familienurlaub.eu-Tipps für traumhafte Unterkünfte

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Anreise nach Hamburg

Mit dem Pkw ist Hamburg über die Autobahnen 1 (E 22), 7 (E 45), 23, 24 (E 26), 25, 252, 253 und 255 sowie die Bundesstraßen 4, 5, 73, 75, 207, 431, 432, 433 und 447 zu erreichen. Zum Hauptbahnhof sowie zu den Fernbahnhöfen in Altona, Dammtor, Harburg und Bergedorf bestehen teils täglich mehrfach IC- und ICE-Verbindungen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Der Flughafen Hamburg wird ebenfalls teils täglich mehrfach von Direktflügen aus zahlreichen deutschen und europäischen Städten angeflogen.

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Erfahrungen beim Familienurlaub in Hamburg

Marie (28) besucht mit Tochter Paula (4 Monate) und Mann Jan (30) ihre Schwester Lotta (27) plus Freund Max (32) in Hamburg an einem verlängerten Wochenende im Sommer. Ein befreundetes Pärchen (Luise & Patrick) sind auch mit dabei:

 

“Los geht es am Freitag aus der Nähe von Krefeld in das gut 4 h entfernte Hamburg. In der wunderschönen Hansestadt Hamburg leben nicht nur meine Großeltern, sondern auch seit 3 Jahren meine 1 Jahr jüngere Schwester Lotta mit ihrem Freund. Paula ist jetzt 4 Monate alt und sie liebt Autofahren und ihre Tante Lotta. Die Autofahrt verlief – bis auf ein anfängliches 20-minütiges Geschrei und ein Stau vor Hannover recht problemlos.

Luise hat Paula auf der Rückbank gespaßt, mit dem Fläschchen gefüttert und sich als Fahrerin zu sehr auf das Navi verlassen :). Der Umweg von gut 15 Minuten konnten wir aber alle verkraften.

Von den Vorbereitungen für das Partywochenende mit Helene Fischer, Schlagermove und Triathlon haben wir bei der Anreise nichts mitbekommen. Ein Hotel mussten wir uns ohnehin nicht suchen, da Max und Lotta eine recht große Wohnung mit Blick auf den Michel in der Hamburger Innenstadt haben.

Bevor wir aber unser Zimmer bezogen haben, haben wir Freitag am frühen Abend unserer Oma in Ahrensburg einen Besuch abgestattet. Gut gesättigt ging es dann endlich in unser Quartier für die nächsten 2 Tage. Paula und ich sind dann recht bald ins Bett gegangen, die anderen haben sich noch mit einer Flasche Wein auf den Balkon gesetzt und über das Leben philosophiert :).

Der Samstag wurde mit einem ausgiebigen Brunch inklusive leckerem Kaffee, frisch gepresstem Orangensaft und Rührei eingeläutet. Frische Brötchen gab es in der Bäckerei Dat Backhus direkt nebenan. Da wir uns alle immer beim Frühstücken gaaanz viel Zeit lassen, sind wird erst gegen 13 Uhr zu unserem Stadtrundgang in Hamburg aufgebrochen. Wir lassen uns dabei gerne treiben und sind keine Fans von einem strikten Tagesprogramm, bei dem eine Sehenswürdigkeit nach der anderen im Schnelldurchlauf mit dem Smartphone abgelichtet werden muss.

Unsere entspannte Stadttour führte uns zum Michel, Jungfernstieg und weiter zur Elbphilharmonie, die wirklich schön geworden ist und von der man einen tollen Blick über die Stadt und den Hamburger Hafen hat. Überfüllt war es nicht, auch wenn wir natürlich nicht die einzigen Besucher waren. Paula hat friedlich in ihrer Babytrage geschlummert, sodass wir dort in Ruhe und ohne ein hungriges, quäkendes Kind eine leckere Erbsensuppe im Restaurant genießen konnten. Alle anderen Gerichte wären mir auch zu teuer gewesen.

Danach haben wir unseren Spaziergang Richtung Landungsbrücken fortgesetzt. Die ein oder anderen Schlagermove-Verrückten kamen uns immer mal wieder vereinzelt entgegen, aber mit dem Kölner Karneval ist es nicht zu vergleichen – also eine ganz verträgliche Dosis. Von den Landungsbrücken ging es dann mit der Fähre weiter bis zur Station Teufelsbück, von wo aus wir zu Fuß am Elbstrand entlang gelaufen sind.

Überall gibt es kleine Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen. Wir genehmigten uns einen zweiten Kaffee und das klassische Magnum-Eis am Stiel. Bei der Rückfahrt sind wir eine Station früher von Bord des Schiffes gegangen und so in Altona beim Fischmarkt ausgestiegen. Das obligatorische Fischbrötchen beim Urlaub in Hamburg gab es dann beim Imbiss Fisch & So.

Das Frühstück am Sonntag startete dann noch später als am Samstag :). Danach ging es in die nahegelegene Minigolf-Anlage Panten un Blomen. Die Mittagshitze war nicht unbedingt ideal, aber mit Eis, Limo und einigen schattigen Plätzchen haben wir den Parcour ganz gut gemeistert. Paula war im Kinderwagen und hat das äußerst spannende Spiel komplett verpennt. Am Anfang wurde ich noch als Favoritin gehandelt, am Ende habe ich dann doch sang- und klanglos verloren.

St. Pauli und später dann die Speicherstadt waren die letzten Ziele auf unserer Hamburgreise, bevor wir wieder die Heimfahrt nach Krefeld und Köln angetreten haben. Hamburg, ich werde ich vermissen und dich, Lotta, natürlich auch, aber du kommst ja eh schon wieder in 2 Wochen zu Besuch!“

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